Organisationstipps für den Alltag

Organisationstipps für den Alltag

Organisationstipps für den Alltag

Ob Gemeinschaftsgeschenke, Geburtstagsfeiern, Listen, Gruppen-Projekte – ich habe es immer schon geliebt zu organisieren. Diese Strukturiertheit hat mir bestimmt auch die anfänglichen Unsicherheiten auf der Uni erspart und natürlich auch im Arbeitsumfeld extrem weitergeholfen. Dieser Beitrag war ‘highly requested’, deshalb gibt es heute meine persönlichen Organisationstipps für einen strukturierten Alltag. Aber zuerst einmal eine schlechte Nachricht für all jene, die geglaubt haben, dass man das auf Knopfdruck lernen kann. Dem ist natürlich nicht so. Ich denke, dass dieser Charakterzug vielen in die Wiege gelegt wird. Auch meine Mama ist ein solches Organisationstalent und geht in dieser Arbeit richtig auf. Dass dieser Hang zur perfekten Planung aber nicht immer nur Vorteile mit sich bringt, werdet ihr später im Blogpost noch lesen. 

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Digitaler Kalender

Letztes Jahr um die Zeit bin ich von einem klassischen, manuellen Kalender auf die digitale Version von Apple umgestiegen. Bislang hatte ich mich immer dagegen gewehrt, aber retrospektiv war es die beste Entscheidung überhaupt. Dort habe ich 5 Farben für die unterschiedlichsten Zwecke zugeteilt und kann meine Tage trotz der variierenden Auslastung optimal planen. Ich bin ein unglaublich visueller Mensch, weshalb mir das Farbsystem echt sehr geholfen hat, einen geregelten Tagesablauf zu planen. Gute Planung ist das halbe Leben und ich persönlich fühle mich mit einem durchgeplanten Alltag einfach wohler.

Konzentration statt Multitasking

Da muss ich mich hin und wieder auch noch an der Nase nehmen, aber viele werden dieses Problem ohnehin kennen. Statt eine Aufgabe konsequent durchzuführen, bearbeitet man gefühlt fünf unterschiedliche Dinge gleichzeitig. Dass Aufgaben viel schneller erledigt werden können, wenn man ausschließlich auf eine Sache konzentriert, ist wohl kein Geheimnis. Was nicht heißt, dass Multitasking nicht ab und an von Vorteil sein kann. Aber der Fokus liegt auf dem kleinen Wörtchen ‘können’! Ich nehme mir für Aufgaben immer einen bestimmten Slot vor. Beispiel: diesen Blogpost schreibe ich jetzt bis 20.00 fertig. Anstatt nebenbei immer wieder eingehende Mails zu beantworten oder eine Serie zu schauen oder mit Kollegen zu quatschen, geht so viel mehr weiter.

Wochenplan

Abgesehen von meinem heiß-geliebten Kalender führe ich auch noch einen wöchentlichen Wochenplan (wie der Name schon sagt). Jede Kalenderwoche wird also in einer Word-Datei festgehalten und ich kann alles Step-by-Step abhaken bzw. durchstreichen. Ich weiß natürlich, dass es dafür auch sehr anspruchsvolle Online-Programme gibt, aber da diese Wochenpläne ja wirklich nur für mich sind, bleibe ich vorerst lieber bei einem simplen Programm. Hier findet ihr eine Wochenplan Vorlage, die ihr kostenlos downloaden könnt.

Organisationstipps im Alltag auf dme österreichischen Lifestyle Blog Bits and Bobs by Eva. Mehr Tipps auf www.bitsandbobsbyeva.com Organisationstipps im Alltag auf dme österreichischen Lifestyle Blog Bits and Bobs by Eva. Mehr Tipps auf www.bitsandbobsbyeva.com

Dinge im Voraus erledigen

Gut, für die Uni kann ich diesen Punkt noch nicht ganz annehmen, aber ganz alltäglich gesprochen, versuche ich den Großteil meiner Aufgaben im Voraus zu erledigen. Sprich wenn ich weiß, dass wie jetzt im Dezember eine starke und anstrengende Weihnachtszeit auf mich zukommt, dann besorge ich Geschenke schon Mitte November oder plane die Treffen mit meinen Freunden nicht erst auf den letzen Drücker. Ich sage immer, dass alles eine Sache der Einteilung ist. Ich unterstreiche diese These immer noch mit dem kleinen Zusatz, dass Vorausplanung das Leben manchmal noch einmal um einiges vereinfacht. Weiters pendle ich jede Woche so viel zwischen Linz und Wien (manchmal auch Tirol), dass ich mein Outfits oft schon Tage vorplane. Erspart mir dann einfach den Stress nicht die richtigen Sachen mitzuhaben.

Alles im Sichtfeld?

Alle unerledigten Dinge versuche ich im Sichtfeld zu behalten. Wenn ich beispielsweise noch ein Paket holen, mich bei einer Ansprechperson melden oder eine Hausaufgabe schreiben muss, behalte ich all jede Sache, die mich daran erinnern auf dem linken Stapel meines Schreibtisches. In diesem Fall wären das dann der Abholschein, die Visitenkarte und das Angabeblatt der Aufgabe.

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Ich war immer schon eine kleine Organisations-Fee. Auch wenn ich das als gute Eigenschaft deklariere, verstehe ich, wenn Freunden oder auch Familienmitgliedern diese Planerei hin und wieder auf die Nerven geht. Klar geht dadurch auch ein Teil meiner Flexibilität und Freiheit verloren. In den letzten paar Jahren habe ich für mich persönlich aber einen guten Mittelweg gefunden.

Wie organisiert ihr euch euren Alltag optimal?

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4 Comments

  • Christina
    2 Monaten ago

    Liebe Eva,
    ich finde es toll, dass du auch in der Zeit um Weihnachten/Neujahr viele neue Blogeinträge online stellst. Viele Blogger nehmen sich momentan eine (verdiente) Auszeit, bei dir ist dennoch laufend was Neues zu lesen – vl hat das mit deiner Organisiertheit zu tun 🙂

    • 2 Monaten ago

      Freut mich, dass dir das auffällt! 🙂

  • Eva
    2 Monaten ago

    Liebe Eva,
    dies ist wohl der perfekte Beitrag für einen gelingenden Jahresstart mit neuen Vorsätzen! Besonders gefällt mir, dass du mehrere „Helferleins“, von digitalem Kalender bis Wochenplan und Vorauswahl der Outfits, verwendest, weil ich mich immer allein damit gesehen habe 😅. Vielen Dank und guten Uni-Start!
    Liebe Grüße
    Eva

    • 2 Monaten ago

      Danke für deinen lieben Kommentar, Eva! 🙂

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