Rezept: Eiernockerl


Rezept: Eiernockerl

Als ich letzte Woche beim Einkaufen am Kühlregal vorbeigegangen bin, sprangen mir die fertigen Spätzle förmlich ins Auge. Nostalgie setzte ein. Ich dachte an die leckeren Eiernockerl, die uns meine Mami ganz oft in meiner Volkschulzeit machte. 20 Jahre später stehe ich also vor dem Kühlregal und frage mich tatsächlich: „Soll ich sie fertig kaufen?“ Nope, no way! Spätzle sind so simple, sie selbst zu machen, ist also ein MUSS. Gesagt, getan. Zuhause angekommen, habe ich also einen Topf mit Salzwasser aufgestellt und den Nockerl-Teig zusammengerührt. Für all jene, die Nockerl eher unter dem Begriff Spätzle kennen: es handelt sich hier um dieselbe für Österreich typische Beilage. Die Österreicher nennt das wohlbekannte Pfannengericht ganz einfach Eiernockerl. Ich habe mir also 1/3 der normalen Familienportion gemacht und das reichte tatsächlich für zwei Mahlzeiten. Zumindest bei meinem kleinen Frauen-Magen. Die Fotos habe ich erst beim zweiten Mal gemacht, weshalb der Spätzle-Kochvorgang fotografisch nicht dokumentiert wurde.

Rezept: Eiernockerl auf dem österreichischen Lifestyle Blog Bits and Bobs by Eva. Mehr Food und gesundes Essen auf www.bitsandbobsbyeva.com

Zutaten: Eiernockerl

für 2 Personen

…für den Nockerl Teig

  • 170g Mehl (glatt oder univeral)
  • 1 Ei
  • 1 Dotter
  • 90ml Milch
  • Salz
  • Muskatnuss (gerieben)

…für den Ei-Überguss

  • 4 Eier (+übrig gebliebene Eiklar)
  • Schuss Milch
  • Schnittlauch

Anleitung: Eiernockerl

Alle Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und zu einem zähen, aber glatten Teig rühren. Ich mache das mit einer Küchenmaschine, aber unter normalen Umständen sollte die eigene Muskelkraft auch reichen. Währenddessen stelle ich einen Topf mit gesalzenem Wasser bei höchster Temperatur auf. Wenn das Wasser kocht, können die Nockerl mit einem Nockerlsieb oder einer Spätzlereibe hineingesiebt werden. Unbedingt darauf achten, dass das Wasser wirklich kocht, sonst werden die Nockerl zu einem großen Klumpen. Die Nockerl aufkochen lassen, sodass sie an der Wasseroberfläche schwimmen. Das dauert meistens nur so 2 Minuten. Anschließend abseihen und die fertigen Nockerl in eine Pfanne geben.

Nebenbei verquirle ich die Eier mit einem Schluss Milch. Wenn die Nockerl in der beschichteten Pfanne sind, gebe ich das Eigemisch dazu und lasse das ganze stocken. Jetzt fehlt nur mehr ein bisschen Schnittlauch – am besten frisch. Ich hatte leider nur tiefgekühlten und ihr könnt die Eiernockerl genießen.

Übrigens mein Spätzlesieb, das ich als Einstandsgeschenk von meiner Mami vor knapp 4 Jahren bekommen habe, gibt’s bei Tupperware. Mittlerweile gibt’s das Nachfolge-Modell, das heißt Spätzle-König. Meines hat noch so eine runde Form, aber auch schon mit integrierter Teigkarte. Sehr praktisch und kann man sein Leben lang brauchen.

Mir haben ein paar von euch geschrieben, dass sie sich nicht über Homemade Spätzle drübertrauen. Probiert es einfach, man muss wirklich nicht gut kochen sein, um das hinzubekommen. Wisst ihr was zu Eiernockerl auch echt unglaublich gut dazupasst? Ein grüner Salat – ohne viel Schnickschnack. Da bekomme ich selbst beim Schreiben schon wieder Hunger.

Habt ihr Eiernockerl schon einmal selbstgemacht?

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1 Comment

  • Sarah
    5 Monaten ago

    Ich liebe liebe liebe Eiernockerl. Mach den Spätzle-Teig auch immer selber – geht ja wirklich super easy und schnell. Schöne Fotos übrigens 🙂 Lg Sarah

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