Monday Mornings #1: ein neues Format

Monday Mornings #1: ein neues Format

Wisst ihr wer eigentlich dafür ausschlaggebend war, dass ich zum Bloggen beginnen wollte? Ich rede jetzt nicht von Ende 2014/Anfang 2015, sondern von dem Zeitraum, als mir der Gedanke wirklich zum ersten Mal kam. So 2010/11/12 – da habe ich zum ersten Mal die Kultserie Sex and the City durchgeschaut und das eifrige Tippen von Carrie Bradshaw in die Urmodelle der Apple-Generation inspirierte mich selbst eine Art Online-Tagebuch zu starten. Wie alles im Leben hieß es auch hier ‘Gut Ding braucht Weile’. So bin ich heute froh, dass mein 16-jähriges-Ich ihr Leben noch nicht so im Internet aufgezeichnet hat, wie ich es dann ab 20 für mich entschieden habe.

Bits and Bobs sollte immer eine Plattform sein, die mir und jedem, der daran teilhaben wollte, den Raum bietet sich über Themen zu unterschiedlichsten Alltagssituationen auszutauschen. Und quasi so nach dem Motto ‘back to the roots’ soll dieses Format wieder den Ursprungsgedanken meines Blogs verkörpern. Ich will wieder mehr Persönliches hier einfließen lassen, mehr schreiben, mehr vom Leben erzählen, wieder greifbarer werden und damit vielleicht den ein oder anderen von euch da draußen inspirieren! For the record, es ist 10 Minuten nach 12, ich lieg seit 1 1/2h schlaflos im Bett (obwohl ich heute eigentlich einmal früh schlafen gehen wollte) und habe gerade wieder eine dieser kreativen Phasen, die man einfach nutzen muss, wenn sie kommen!

Was ist Monday Mornings? First of all, was soll Monday Mornings sein? Wie schon kurz ‚angeteasert‘, will ich mit diesem Format wieder Plattform für Gedanken, Erlebtes und Persönliches schaffen. Es wird mal mehr und mal weniger hier zu lesen geben, aber im best case soll das ein Fixum für den Montagmorgen werden. Jedes Feedback ist wie immer highly appreciated!!

Was ist Monday Mornings?

First of all, was soll Monday Mornings sein? Wie schon kurz ‚angeteasert‘, will ich mit diesem Format wieder Plattform für Gedanken, Erlebtes und Persönliches schaffen. Es wird mal mehr und mal weniger hier zu lesen geben, aber im best case soll das ein Fixum für den Montagmorgen werden. Jedes Feedback ist wie immer highly appreciated!!

Easy come, easy go…

…oder auch, wie gewonnen so zerronnen. Erinnert ihr euch an das wunderschöne echt-roségoldene New One Armkettchen, das ich zu Weihnachten bekommen habe? Das unglaublich filigrane, das man durch seine Beschaffenheit leider auch schnell verlieren kann? Tja, ich habe es verloren 🙁 Und das schlimmste ist, ich kann leider keinen genauen Zeitraum festmachen, indem es mir abhandengekommen ist. Sprich die sogenannte Suche nach der Nadel im Heuhaufen gestaltet sich fast unmöglich. Wie eine Verrückte bin ich am Samstag jeden möglichen Weg in der Linzer Innenstadt noch einmal abgegangen, habe das gesamte Auto auf den Kopf gestellt, jeden Pullover und Ärmel dreimal umgedreht, aber nichts! Wie vom Erdboden verschluckt. Ich achte immer besonders sorgsam auf mein Hab und Gut. Lasse Schmuck niemals irgendwo liegen, aber das Armkettchen war einfach immer an meinem Handgelenk. Leider merkt man bei so filigranem Schmuck auch nicht, wenn sich dieser plötzlich löst oder durch irgendeinen Widerstand abreißt.

Gerne würde ich euch jetzt die Moral aus der Geschichte präsentieren, gemeinsam mit einem Happy End meiner kleinen Drama Story. Aber leider ist mein Weihnachtsgeschenk nach wie vor unauffindbar. Aber wer weiß, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Monday Mornings #1: ein neues Format auf dem österreichischen Lifestyle Blog Bits and Bobs by Eva. Mehr Erfahrungsberichte auf www.bitsandbobsbyeva.com

Less pressure, please!

Auch wenn der Februar immer der von Studenten hochgelobte Uni-freie Monat ist, fühle ich mich zurzeit überhaupt nicht so erholt, wie ich es eigentlich nach 4 Wochen ohne Kurse sollte. Liegt wahrscheinlich vor allem daran, dass ich mich die ersten 3 Wochen mit dem Lernstoff für eine Prüfung herumgeschlagen habe, vor der ich mich letzten Freitag dann doch gedrückt habe. Bisher war ich immer Team ‘wer aufgibt, hat schon verloren’, aber dieses Mal konnte ich mich wirklich so überhaupt nicht aufraffen, um für die Prüfung zu lernen. Ich brauchte einfach ganz, ganz dringend einmal Ferien.

Alles gut und schön, aber der Druck wird dadurch leider auch nicht weniger. Es ist eher die Kunst des Hinauszögerns oder wie es auf Englisch so schön heißt ‘Procrastinating’, die den Druck erst recht erhöht. Denn jetzt liegen nicht wie geplant nur mehr 42 ECTS vor mir (die ja an sich auch schon nicht easy zu handeln gewesen wären), nein, jetzt sind es noch 46 ECTS. Wobei man hier vielleicht zum einen die Bachelorarbeit mit 8 ECTS abziehen muss und zum anderen meine freien Wahlfächer (auch 8 ECTS), die sich aus kleinen Workshops zusammensetzen. Sprich Uni-Kurse fehlen mir noch 30 ECTS und das sollte doch zu schaffen sein, oder? Ist doch in der Mindeststudienzeit auch so angedacht…

Tja, was ich hier wissentlich nicht miteinbeziehe, ist, dass ich a) weit von einer Mindeststudienzeit-Studentin entfernt bin (aka “hallo, 10. Semester Bachelorstudium”) und weiters, dass ich Glückspilz mir natürlich die am meisten gefürchtetsten Prüfungen bis zum Ende hin aufgespart habe. Mein Traum vom Abschluss mit diesem Sommersemester ist trotzdem noch nicht ausgeträumt. Ich sage immer „good vibes only“ und genau so werde ich ab Mittwoch ins Sommersemester starten. Tatsächlich bin ich die Einzige, die sich dauernd selbststresst, weil ich einfach so unbedingt fertig werden möchte. Meine Nackenverspannungen (oder sollte ich besser sagen Schmerzen?) würden es mir jedenfalls danken, wenn ich einmal ein bisschen vom Gaspedal gehen und einfach den Druck verringern würde.

Grenzen machen glücklich

Das meine ich natürlich im übertragenen Sinne: persönliche Grenzen machen glücklich. Egal ob man in der Öffentlichkeit steht oder eine sehr private Person ist, man muss nicht immer alles mit jedem teilen. Klingt vielleicht anfangs einmal sehr schwierig und nicht ganz fair allen Personen in seinem Umfeld gegenüber, aber es ist so wichtig sich Bereiche zu schaffen, die nur einem selbst gehören oder die man nur mit einem ganz engen & ausgewählten Personenkreis teilt. Durch die digitale Grenzenlosigkeit verschwimmen die oftmals sehr wichtigen Trennungslinien in unserem Leben. Die bewusste Entscheidung des Teilens wird uns diesbezüglich viel zu oft einfach von anderen abgenommen. Ich habe 2018 wieder richtig viel Freude daran gefunden, mache Dinge bewusst mit Personen zu teilen und anderes durch persönliche Grenzen zu schützen.

Bitte lasst mir doch einen Kommentar zu diesem neuen Format da!

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20 Comments

  • bia
    5 Monaten ago

    Sehr schöner Blogpost, Eva! Ich freue mich schon auf nächsten Montag! 🙂

    • 5 Monaten ago

      Danke liebe Bianca!:)

  • Eva
    5 Monaten ago

    Hallo, liebe Eva!
    Ich bin wieder einmal begeistert von deiner Motivation und deiner Ehrlichkeit – vielen Dank für dein Vorbild! ☺️
    Dass gerade vor dem Schlafengehen eine gute Zeit ist für viele Gedanken, kenne ich nur zu gut: Block und Stift auf dem Nachtkästchen ist meine lieb gewonnene Variante, doch noch Schlaf zu finden 😅 (Auch wenn kleine Romane bereits so entstanden sind 😉)
    Das neue Format finde ich super: thx 4 neue Montagmorgen-Reading-Routine ☺️ …und ich hoffe, dass du trotzdem Sonntagnacht genug Schlaf findest 😉
    Eva

    • 5 Monaten ago

      Ohhh ja!! Ich habe auch so gut wie immer Block und Stift am Nachtkästchen!!😉 Danke, freut mich, liebe Eva 🙂

  • 5 Monaten ago

    Tolles neues Format, gerne mehr solche Montage und alles liebe für dein kommendes (sicherlich letztes) Semester! Liebe Grüße ♡

  • Veronika
    5 Monaten ago

    Ich nehme mir deine Wort zu Herzen und hinterlasse tatsächlich zum ersten Mal auch ein Kommentar unter einem Blogbeitrag, obwohl ich schon lange eine treue Leserin bin. Grundsätzlich hast du nämlich vollkommen Recht, warum nicht einfach die Gedanken, die man nach dem Lesen hatte in Worte fassen und die Autorin teilhaben lassen?! Also lange Rede, kurzer Sinn: ein wirklich schöner, persönlicher Beitrag. Wie beim Tratschen mit einer guten Freundin :)) Ich mags sehr !!

    • 5 Monaten ago

      Danke für die wirklich lieben & ehrlichen Worte! Genauso war’s gedacht! Wie ein Gespräch mit einer alten, guten Freundin 🙂

  • Katharina Weidenhiller
    5 Monaten ago

    I persönlich finds super cool, dass du wieder zu deinem ursprünglichen „Format“ zruckkommst!! A wenn i di no ned mega lang verfolg, bin i seitdem echt a rieeseen Fan gworden und freu mi immer wenn du was neues postest!
    Als i ma den neuen Blogpost jetz durchglesn hab, war i echt „begeistert“! I finds einfach richtig schön, dass du einem so grad raus von dem erzählst was gerade bei dir passiert! Eiso i bin auf jeden Fall a sehr großer Fan vo dem „neuen“ Format!☺️☺️

    • 5 Monaten ago

      Danke liebe Katharina!! Freut mi sehr 😉

  • Kathi
    5 Monaten ago

    I hab ehrlich gesagt gerade schonmal einen Kommentar geschriebn aaaaber anscheinend hats den ned gepostet deswegen hier nochmal:) i verfolg di zwar noch ned all zu lange, aber ich find solche Blogposts wie diesen einfach richtig super! Es is richtig schön zu lesen, wie du vo deim Alltag und deim Leben so erzählsd! I finds schön deine persönlichen Erfahrungen/ Erlebnisse zu hören und man fühlt sich einfach brutal „nah“ (ka ma des so sagn? Auf jeden Fall hat ma des Gefühl, dass du einem des einfach so erzählst:)) Also i freu mi wahnsinnig über diese Posts!!

    • 5 Monaten ago

      Danke, es soll auch genauso ungezwungen und locker bleiben!! 🙂

  • KryJulie
    5 Monaten ago

    Liebe Eva,
    ich mag dein neues Format sehr gerne, einfach schön zu lesen… sehr authentisch und sympathisch 💖 ich lese ja deinen Blog bereits von Anfang an, oft komme ich in letzter Zeit nur nicht dazu zu kommentieren aber ich probiere es wieder öfter 😊 mir gefällt das back to the roots jedenfalls sehr gut 😊

    Alles Liebe, Krystyna 😘😘

    • 5 Monaten ago

      Danke!! Ich weiß, dass du eine sehr treue Leserin bist – sehe das unter fast jedem meiner IG Posts! Danke dafür! 🙂

      • KryJulie
        5 Monaten ago

        💖💖💖

  • Lisa Theresa
    5 Monaten ago

    Total schön, leicht und kurzweilig zu lesen! Find ich super 🙂 Bin bezüglich Uni in einer ziemlich gleichen situation dieses sommersemester, nur halt juridicum – feel you …

    • 5 Monaten ago

      Dann wünsche ich dir ganz viel Glück, wir schaffen das!!! 🙂

  • 5 Monaten ago

    Super Format und deine Ehrlichkeit tut so gut. Du machst Montage schöner!

    • 5 Monaten ago

      Freut mich zu hören! Danke Larissa!! 🙂

  • 5 Monaten ago

    Ahhhh, so eine tolle Idee! Finde ich richtig super, danke für die Inspiration und die schönen Worte liebe Eva!

    • 5 Monaten ago

      Danke liebe Sandra! Danke, dass du so regelmäßig kommentierst! Ich sehe und schätze das unglaublich!! 🙂

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