Monday Mornings #40: Lockdown 2.0

Monday Mornings #40: Lockdown 2.0

Lockdown 2.0 – alle haben es befürchtet, im Sommer wurde wegen der stabilen Zahlen teilweise noch ungläubig darüber spekuliert und trotzdem wurden wir trauriger Weise von dieser zweiten Welle beinahe überrollt. So geht Österreich mit heute Mitternacht in den zweiten Lockdown. Durch den medizinischen Background meiner Familie habe ich den Virus nie unterschätzt und eigentlich auch fest mit einem erneuten Anstieg der Zahlen gerechnet. Grundsätzlich kann ich nur das wiederholen, was ich bereits im Frühling geschrieben habe: es liegt in unserer aller Verantwortung einen Beitrag zu leisten und mit gutem Beispiel voranzugehen. Die Gesundheit ist und bleibt unser oberstes Gut. Da gibt’s keine Argumentation, die ein egozentrisches Verhalten aktuell noch rechtfertigen könnte. Und ich verstehe jeden, der sich dieser Tage, besonders jetzt durch den zweiten Lockdown, verunsichert fühlt. Umso mehr möchte ich heute dieses Format nutzen, um meine (positiven) Gedanken mit euch zu teilen.

Monday Mornings #40: Lockdown 2.0 auf dem österreichsichen Lifestyle Blog Bits and Bobs by Eva. Mehr auf www.bitsandbobsbyeva.com Monday Mornings #40: Lockdown 2.0 auf dem österreichsichen Lifestyle Blog Bits and Bobs by Eva. Mehr auf www.bitsandbobsbyeva.com

Ein dunkler Winter

Der Lockdown im Frühling hatte einen entscheidenden Vorteil (sofern man das über eine derartige Ausnahmesituation sagen kann) gegenüber dem jetzigen: die Tage wurden länger und nicht kürzer. Diese triste Dunkelheit, ganz klassisch für den November, schürt nunmal auch so schon wenig Euphorie. Gepaart mit einem zweiten Lockdown ist das natürlich ein besonders dunkler Monat. November war noch nie mein Favorit – weder in der Schulzeit (dank den ganzen Schularbeiten), noch auf der Uni (Prüfungswochen olé). Aber dieser Monat stellte gelichzeitig auch den Startschuss für den Weihnachts-Countdown da. Ich würde sagen deshalb hielt sich meine Hass-Liebe mit November bisher in Balance. Ich weiß nicht, ob das nach diesem Jahr auch noch viele sagen können.

Aber was sind unsere Optionen? Ich verstehe, dass jeder seine Ansichten & Gründe hat; die aktuelle Zeit lässt aber keine Ausreden mehr für mangelnde Eigenverantwortung zu! Prinzipien und Freiheitsrechte hin oder her, es geht jetzt um das große Ganze: die Gesundheit. Unser aller Gesundheit. Es war noch nie so leicht ein Held zu sein, wie aktuell (wer die Videos der deutschen Bundesregierung noch nicht kennt – sehenswert!!). Ganz ehrlich, was ist Home Office und zuhause in der eigenen, warmen Wohnung zu sein – verglichen mit was? In den überfüllten Krankenhäuser an vorderster Front zu arbeiten? Am Virus zu erkranken oder noch schlimmer die liebsten Menschen damit anzustecken, die vielleicht weitaus mehr als nur eine einfache „Grippe“ durchleben müssen? Natürlich gab es schönere November bisher. Und es werden auch wieder schönere kommen. Bestimmt sogar. Aber bis dahin ist unsere einzige Aufgabe Zuhause zu bleiben und das Möglichste zu tun, um gemeinsam diesen Virus in die Knie zu zwingen.

Licht(blick)

Positiv und optimistisch durchs Leben zu gehen, bedeutet nicht unbedingt so zu tun, als sei immer alles gut – es bedeutet viel mehr, dass obwohl man die Umstände meist nicht kontrollieren kann, trotzdem ein Lichtblick zu sehen ist. Und gerade Licht kann in dieser Dunkelheit wirklich jeder gut brauchen. Umgebt euch mit Dingen, die euch Licht bringen. Bei mir ist es allem voran natürlich mein Freund, aber ich habe in den letzten Tagen tatsächlich auch überdurchschnittlich viele Kerzen in unserer Wohnung aufgestellt, um wortwörtlich mehr Licht in unser Zuhause zu holen. Behängt die Balkongitter mit Lichterketten, holt die Weihnachtsdeko aus dem Keller, backt digital über Facetime mit eurer Oma Kekse – besondere Zeiten erfordern ein anderes Handeln.

Distanz und Ungewissheit machen diesen Winter vielleicht noch dunkler, ja. Aber umso mehr müssen wir wieder darauf achten Licht und Liebe (wenn auch in anderer Art und Weise als gewohnt) in die Welt hinaus zu tragen.

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Bleibt gesund!

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4 Comments

  • Sandra Knappitsch
    1 Woche ago

    super schön geschrieben – ernst, bestimmt, aber irgendwie aufmunternd 🙂
    LG Sandra

    • 1 Woche ago

      Danke dir Sandra! 🙂

  • Eva
    4 Tagen ago

    Danke, dass du diesen Beitrag geschrieben hast – leider hab ich das Gefühl, dass sie meisten gar nicht verstehen, worum es eigentlich geht….was es eigentlich bedeutet, wenn aufgrund der vielen Fälle in den Krankenhäusern triagiert werden muss (was auch schon geschieht) – da geht es dann nicht darum, dass sich x und y nicht vor dem Virus fürchten, weil eh jung und stark – da geht es auch darum, dass vielleicht ein junges Unfallopfer kein Bett mehr auf einer Intensivstation mehr bekommt. Also jeder ist davon vielleicht in der ein oder anderen Form betroffen. Und daher wäre es schön, wenn jeder ENDLICH Verantwortung übernehmen könnte….Es geht um Gesundheit, Wirtschaft und darum, wie unsere nächsten Jahre ausschauen werden! Daher hat derzeit weder Urlaub, noch Shoppen noch sonst was oberste Prioritöt…

    • 4 Tagen ago

      Ich bin 100% deiner Meinung! Alles Gute für dich und deine Liebsten!

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