Postcard from NEW YORK


Postcard from NEW YORK

Wie die französische Schriftstellerin Simone de Beauvoir schon so treffend sagte: “There is something in the New York air that makes sleep useless.” Dem kann ich nur komplett zustimmen. Letzte Woche ging es für mich gemeinsam mit einer Beauty Brand in den Big Apple und die vier Tage dort vergingen wie im Fluge. Ich war bereits 2014 gemeinsam mit meiner Familie in New York, aber dieses Mal war es natürlich etwas ganz anderes. Schon alleine, weil man im beruflichen Umfeld andere Dinge erlebt, macht und tut, als bei einem Family Trip. Im heutigen Postcard from NEW YORK verrate ich euch also neue Top Adressen, großartige Food Spots im East Village und wo sich mein Lieblingsplatz in Manhattan befindet.

where to sleep

Uns wurde das Hotel von der Brand gestellt und so durften wir 3 Nächte in The Standard East Village schlafen. Ein außergewöhnlich gemütliches, wenn auch gleich exzentrisches Hotel. Im 21-stöckigen Turm hat man einen einzigartigen Ausblick auf Manhattan, aber genießt trotzdem die Ruhe (was für New York sehr ungewöhnlich ist!). Weitere Hotels, die ich euch empfehlen kann, sind das Made Hotel sowie die Arlo Hotels – es gibt eines in SoHo und eines im Stadtteil NoMad.

where to shop

New York ist Shopping-technisch wahrscheinlich Fluch und Segen zugleich. Ich hatte ehrlich gesagt ziemlich viel auf meiner Liste. Deshalb führte mich mein erster Weg am Ankunftstag auch gleich einmal zu Aritzia, Lululemon, Bloomingdale’s und Alo Yoga. Aber irgendwie habe ich mir nicht wirklich etwas gefunden, liegt vielleicht auch daran, dass ich mittlerweile sehr gezielt und viel bewusster Kleidung kaufe. Impulskäufe versuche ich zu vermeiden. Alle Dinge auf meiner Liste waren entweder nicht erhältlich oder in meiner Größe bereits vergriffen. Dennoch lohnt sich das Bummeln durch New York und man entdeckt immer wieder ein paar neue Shops und Brands:

  • Cuyana: Jessica Alba und auch Meghan Markle (von der ich übrigens ein ganz großer Fan bin!) tragen diese Brand bereits seit Jahren. Die zeitlose Marke setzt auf den Slogan „Fewer, Better Things“ und bietet hochwertige Materialien zu bester Qualität. Must-Have ist die wunderschöne Classic Structured Leather Tote.
  • Glossier: Wenn ihr einmal die Möglichkeit habt, einen Glossier Shop zu besuchen, macht es! Alleine schon wegen dem Charlie and the Chocolate Factory-Feeling. Denn die Shop-Girls sind dort alle in hellrosa Overalls gepackt und überhaupt scheint der Make-up Store wie eine riesige Zuckerwatte. Abgesehen davon sind natürlich auch die Produkte sehr gehypet. Also macht euch selbst ein Bild.
  • Anine Bing ist nicht unbedingt „neu“, aber auf jeden Fall eine Adresse, an der man bei einem New York Shopping Trip nicht vorbeikommt. Ich liebe ihre zeitlose und unbeschwerte Mode, auch wenn die Preise nur hin und wieder einen „Splurge“ zulassen. Im SoHo Store habe ich mit einem wunderschönen Wollpullover in einem dunkelbeige geliebäugelt. Nachdem ich auf dem Preisschild aber $499 erblickte, kam er dann leider doch nicht mit mir nach Hause.
  • J.Crew ist selbst nach Jahren noch immer einer meiner Lieblingsstores – besonders für Klassiker. Das war tatsächlich der einzige Store, wo ich zugeschlagen habe – ein schwarzer Kaschmir Pullover sowie ein dunkelblaue Baumwoll-Sweater durften mit.
  • goop Lab: Auch wenn ich nicht alle Ansätze mir Gwyneth Paltrow teile, finde ich goop trotzdem unglaublich cool. Während er Großteil der goop Stores Pop-Ups sind, befindet sich in der New Yorker Bond Street einer der dauerhaften. Unbedingt vorbeischauen: von cleanen Beauty Produkten bis hin zu Fashion-Klassikern, diesen Store muss man einfach lieben.
  • Nutella, lego, M&Ms & Co: in New York begegnet man einer lebhaften Kindheitserinnerung nach der anderen. Ob ein Abstecher ins Schokoladen Paradies oder ein Besuch in der überdimensionalen Spiele-Welt – in diesen Stores werden nicht nur Kinderträume wahr.

where to eat

New York ist für jede Geschmacksrichtung das kulinarische Mekka. Ich denke, gleich welcher Ernährungsweise man nachgeht, man wird auf jeden Fall fündig. Mehr noch, das Angebot kann nicht einmal komplett ausschöpfen werden. Wir hatten durch die organisierte Pressereise einige Food-Spots für Lunch und Dinner geplant. Frühstücken waren wir hauptsächlich im Hotel. Die Gastronomie des East Village‘ ist unglaublich interessant und vielfältig – gefühlt an jeder Straßenecke stößt man auf außergewöhnliche Lokale.

  • NARCISSA (The Standard East Village): das hoteleigene Restaurant bietet moderne amerikanische Küche in einer einspannten Atmosphäre. Das Service war leider nur so medium.
  • Il Buco: ein wahnsinnig toller Italiener! TOP! Gigi Hadid’s Mutter hat Mitte Jänner ihren Geburtstag dort gefeiert und zwar mitsamt der ganzen Familie. Kein Wunder bei diesem unglaublichen Essen im authentisch italienischen Ambiente – als würde die Nonna in der Küche stehen.
  • Claudette: das provenzalische Restaurant bietet laut Experten das Beste der französischen und nordafrikanischen Küche. Ist nicht zu 100% mein Geschmack, zudem hab‘ ich bei diesem Dinner sehr unter Jetlag gelitten. Dementsprechend wenig habe ich dort gegessen. Der Trüffel Humus sowie die Zimt Fries sind aber sehr empfehlenswert.
  • ABC Cocina: der Inbegriff von New York’s Lokal-Szene – das Interieur, die Atmosphäre, das Essen, die Menschen, dieses Restaurant spiegelt für mich NYC wider. Während man sich durch die Tapas-Karte kostet – die Gerichte wurden übrigens von Michelin Sternekoch Jean-Georges Vongerichten kreiert – kann man nicht anders als die Eindrücke auf sich wirken zu lassen.
  • Citizens of Chelsea: die australische Cafe-Kette bietet natürlich auch im Big Apple ihre unglaublichen Frühstücks- und Mittagskreationen.
  • RH Rooftop Restaurant: das High-End Lokal befindet sich im obersten Stock des ausgefallenen Möbelhaus Restoration Hardware im Meatpacking District. Ich war dort mit Familien-Freunden brunchen und wir haben nicht nur das unglaubliche Frühstück genossen, sondern vor allem auch die nicht leistbaren Möbelstücke. Träumen darf man ja 😉

what to see

Da unsere Zeit in New York dieses Mal sehr bemessen war, hatten wir nur wenig Zeit für Sightseeing. Ich habe 2014 so ziemlich alles Touristische bereits von meiner NYC-Bucket List abgehakt. Trotzdem gibt es in der Stadt, die niemals schläft, immer wieder neue Gebäude, Straßen, Parks und Plätze, die man einfach nicht verpassen darf. Meine Top 5 für jeden New York Trip:

  • durch SoHo spazieren, die Schönheit der Gebäude auf einen wirken lassen und durch die Läden flanieren
  • Top of The Rock (Rockefeller Center) – von dort aus hat man meiner Meinung nach den schönsten Ausblick über Manhattan. Der Central Park schimmert in der abendlichen Sonne und auf der anderen Seite hat man den schönes Golden Sunset hinter dem Empire State Building. Die Karten für Top of the Rock unbedingt im Vorfeld kaufen und am besten zum Sonnenuntergang buchen, kostet zwar $10 mehr, aber das zahlt sich tausend Mal aus.
  • The Vessel habe ich bei diesem Trip zum ersten Mal gesehen. Das Gebäude inmitten der Hudson Yards gleicht einem übernatürlichen Raumschiff und ist wirklich einen Besuch wert. Achtung: der Eintritt ist frei, aber trotzdem muss man online einen Time-Slot buchen.
  • World Trade Center, The Oculus, National September 11 Memorial and Museum – diesen Ort muss man alleine schon aus der Geschichte heraus besuchen. Jedes Mal wieder ergreifend.
  • Der High Line Park ist eine 2,33 km lange, frühere Güterzugtrasse westlich Manhattans und wird mittlerweile als Parkanlage genutzt. Perfekt für eine kleine Auszeit, egal zu welcher Jahreszeit: sehenswert!

New York – I love you!

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Diese Kategorie war bisher immer als mein Reisetagebuch gedacht. Aber nachdem ich – wie viele diesen Sommer – aktuell keine Reisepläne fürs Ausland habe, dachte ich mir, ich verrate euch stattdessen meine persönlichen Linz-Favoriten.

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