Monday Mornings #41: Adventszeit


Monday Mornings #41: Adventszeit

Als kleines Kind konnte ich den Advent gar nicht erwarten. Diese vorweihnachtliche Zeit mit all ihren Traditionen und dieser geheimnisvollen Stimmung rund um Weihnachten hat mich immer schon fasziniert. Meine Eltern haben sich ziemlich Mühe gegeben unsere Vorstellungen von Weihnachten, somit auch unsere Fantasie so lange wie möglich zu bewahren. Von Engelshaaren, die neben dem Adventskalender gelegen sind, bis hin zum Läuten der Glocke unter dem Christbaum, obwohl doch die ganze Familie anwesend war, haben sie jedes Jahr wieder das volle Programm für uns zum Besten gegeben. Vielleicht habe ich mir deshalb dieses Stückchen Kind in mir behalten.

Ich muss mich bereits im November zügeln, um nicht die ganze Wohnung einmal in die Weihnachtskiste zu tunken. Kein Weihnachtsfilm ist mir zu kitschig und am liebsten würde ich jeden zweiten Tag eine neue Kekssorte backen. Der 1. Advent läutet für mich die wohl schönste und gleichzeitig besinnlichste Zeit im Jahr ein. Und obwohl diese Magie von Weihnacht auch in den letzten Tagen wieder spürbar ist, ist es durch Corona natürlich anders.

The Spirit of Christmas

Letzte Woche habe ich in einem kurzen Moment der Normalität zu meiner Schwester gesagt, dass ich mich schon so auf die Christkindlmärkte freue, um mitten im Satz festzustellen, dass es dieses Jahr natürlich keine gibt. Gleich mal vorweg: ich finde es ganz toll und besonders unterstützenswert, dass trotzdem so viele ihre Handwerkskunst auf digitalen Adventsmärkten verkaufen und damit eine Spur vorweihnachtliche Magie versprühen. Wenngleich ich den traditionellen Christkindlmärkten ein bisschen wehmütig nachblicke. Ich nehme mir das zum Anlass, um mir genauso wie meine Eltern damals, besonders viel Mühe zu geben. Ich habe am Wochenende bereits meine ersten Weihnachtskekse gebacken, die gesamte Wohnung erstrahlt auch schon in vorweihnachtlichem Glanz und gerade eben habe ich uns einen Punsch gekocht. Einfach so, um diese fehlende Magie der Weihnachtsmärkte und Familienzusammenkünfte ein bisschen zurückzuholen.

Diese besondere Zeit im Jahr, wenn alles langsam still wird, jeder auf den ersten Schnee wartet, Lichterketten die Dunkelheit durchbrechen und dieser geheimnisvolle Schleier über der Weihnachtszeit liegt. Ja in dieser Zeit geht’s nicht um’s Hetzen, nicht um unzählige Geschenke und Quartalsabschlüsse – wie das in den vergangenen Jahren so oft der Fall war. In vielen Weihnachtslieder wird immer vom Geist der Weihnacht gesungen und dass es die Zeit ist, um sich zu besinnen. Ich interpretiere das einmal frei: …um sich auf das wirklich Wichtige zu besinnen. Und ich würde behaupten, das können wir auch mit Corona.

Setzt euch mit Freunden digital zu Punsch & Keksen zusammen, ruft eure Liebsten wieder regelmäßiger an, schmückt euer Zuhaue noch weihnachtlicher als bisher, schaut Weihnachtsfilme, hört Weihnachtslieder und konzentriert euch auf die Sachen, die ihr macht. Denn wenn ich durch dieses Jahr eines gelernt habe, dann ist es, Dinge bewusster zu genießen. Vor allem die kleinen. So wie Adventmärkte zu besuchen oder ein alljährliches, vorweihnachtliches Familienessen. Was würden wir jetzt dafür geben?

Outfit: Adventszeit

Monday Mornings #41: Adventszeit auf dem österreichischen Lifestyle Blog Bits and Bobs by Eva. Mehr als www.bitsandbobsbyeva.com

Daunenmantel: Moncler (Modell: Hermine) | Haube: Opus | Jeans: Closed (Pedal Pusher) | Boots: Steffen Schraut | Handschuhe: UGG | Tasche: Chanel WOC

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Schöne Adventszeit.

Photocredit: Tessa Viktoria Kutsam

2 Comments

  • steffi
    7 Monaten ago

    Liebe Eva.
    Ich mag den Beitrag sehr und so recht damit. Auch die Fotos sind mega schön. Du siehst sehr glücklich aus. Alles Liebe und einen schönen Advent, Steffi

    • 7 Monaten ago

      Danke dir, Steffi! 🙂

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