Monday Mornings #9: Time-Out!

Monday Mornings #9: Time-Out!

Mitte Mai, ich kann es eigentlich gar nicht glauben. Mein in Excel eingestellter Countdown bis zur letzten Prüfung Ende Juni zählt schon nur mehr 46 Tage. Und obwohl die Zeit wie in einer Sanduhr verrinnt, liegt dieses Ziel doch noch gefühlt auf der anderen Seite der Welt. Zurzeit habe ich wirklich Probleme mich zu motivieren, ich sehne mich schon so sehr nach diesem Ende und gleichzeitigem Neubeginn. Man sieht oft nur die Oberfläche, die Spitze des Eisbergs. Doch, dass sich darunter eine Menge harte Arbeit, Rückschläge, Zweifel, Veränderungen, Selbstdisziplin und ein riesiger Schweinehund befinden, übersieht man nur zu oft. Im heutigen Monday Mornings – tatsächlich schon Edition 9 – geht es deshalb, um Dinge, die ich zurzeit bewusst anwende, um mich für den Zielsprint zu motivieren.

Monday Mornings #9: Time-Out in der Zielgeraden auf dem österreichischen Lifestyle Blog Bits and Bobs by Eva. Mehr auf www.bitsandbobsbyeva.com

Time-Out in der Zielgeraden?

Wechsel zu einer positiven Denkweise

Wenn ich weiß, was für ein anstrengender und vollgepackter Horrortag mir bevorsteht, quäle ich mich morgens schon mit einem bedrückenden Gefühl auf. Menschlicher Kontakt wirkt dem entgegen. Blöd nur, wenn man alleine wohnt. Deshalb telefoniere ich nach dem Aufstehen mit einem meiner Liebsten. Ob mit meiner besten Freundin Kathi oder meiner Mami, gemeinsam mit jemandem von meiner Favoriten-Liste starte ich gleich viel besser in den Tag.

Steigere Gefühle von Glück und Zufriedenheit

Der zweite Cappuccino am Morgen, die 10 Minuten mehr im Bett, die Sporteinheit, obwohl man eigentlich keine Zeit hat – ganz gleich, was euch Glücksgefühle beschert, macht es. Gerade wenn man Rund um die Uhr lernt und viel Zeit (auch) in Fächer investieren muss, die einem vielleicht nicht unbedingt taugen, bringen diese paar Minuten des Glücks einen wieder auf die Motivations-Spur.

Mehr Zeit finden, um sich auf Wesentliches zu konzentrieren

Seit einiger Zeit sind mir meine Sonntage heilig. Mein Handy liegt irgendwo, ich schlafe aus und verbringe diesen Tag so, wie ich es will. Denn das sollte einen Tag die Woche drinnen sein. Natürlich schreibe ich auch einmal Beiträge oder bereite mir ein paar Dinge für die anstehende Uni-Woche vor. Aber vor allem verbringe ich diesen Tag im Pyjama oder Joggings-Anzug, weg von Instagram und bin oftmals selbst für meine Freunde nicht gleich erreichbar. Sonntage sind für mich ein Luxus, den ich mir mittlerweile herausnehme und die meinen Fokus wieder auf das Wesentliche zurückführen: auf die Familie, meine Freunde und wichtigsten Menschen in meinem Leben. Das Leben ist einfach zu kostbar, um sich von einem Tag in den nächsten zu stressen. Stress verkürzt das Leben und auch die Leistungsfähigkeit, auf die ich gerade dringend angewesen bin. Deshalb haben Mr. Stress und ich am Sonntag ein kleines Time-Out 😉

Klare Prioritäten setzen und sich an Zielen halten

Das ist so eine Sache mit den Prioritäten. Nach Außen kommunizieren wir immer, dass Familie und Freunde alles sind, aber in der Realität versetzen wir unsere Liebsten nicht all zu selten. Arbeit, Uni und andere Verpflichten kommen nunmal an erster Stelle, oder? NEIN! Einfach nein! Am Ende des Tages obliegt es immer noch jedem selbst, wie er seine Prioritäten setzt. Ich habe kurz-, mittel- und nicht zu Letzt auch langfristige Ziele, die ich erreichen will. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass man das mit der Unterstützung von seinem engsten Kreis besser schafft, als sich zu isolieren. Ich jedenfalls bin den restlichen Tag 100 Mal produktiver, wenn ich beispielsweise samstags mit meinen Eltern brunche oder am Sonntagabend noch eine große Runde mit Freunden spazieren gehe. Selbst wenn es kurzfristig gesehen Zeit kostet, bringt mir das mehr. Denn jetzt einmal ehrlich, macht man in dieser Zeit wirklich so viel mehr? Meistens eher nicht.

Schönen Montag und guten Start in die KW 20 (!!!). Vielleicht gönnt ihr euch ja auch ein kleines Time-Out?

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