Was JEDER über den weiblichen Zyklus wissen sollte!

Was JEDER über den weiblichen Zyklus wissen sollte!

Was JEDER über den weiblichen Zyklus wissen sollte!

Im Zuge der ersten #femination Week, die ich diese Woche gemeinsam mit Leni (@leni.lindstroem.yoga) auf all unseren digitalen Plattformen veranstalte, haben wir uns auch mit einem sehr wichtigen, weiblichen Thema befasst: dem Zyklus. Nach wie vor oftmals ein Tabu. Ganz ehrlich, natürlich jedem das Seine, aber ich halte jetzt auch nichts von Free Bleeding oder irgendwelchen anderen (für mich) esoterischen Ansätzen rund um das weibliche Geschlecht. Aber es gibt eben ein paar Dinge, die wirklich JEDER über den weiblichen Zyklus wissen sollte. Wer nach diesem Beitrag noch mehr über dieses Thema wissen möchte, dem kann ich die Literaturliste weiter unten ans Herz legen oder ihr schaut ganz einfach unser IGTV zum Thema Zyklus & Verhütungsmethoden an. Zum letzteren Thema gibt’s von mir auch schon zwei Beiträge: Pille abgesetzt – und jetzt? | Erfahrungsbericht Goldspirale.

Disclaimer

Auch wenn ich davon ausgehe, dass diese Zeilen reflektierte Frauen lesen, möchte ich trotzdem noch einen Disclaimer vorrausschicken. Alle geschrieben Dinge begründen auf meiner eigenen Erfahrung bzw. durch Bücher und Fachliteratur angeeignetem Wissen. Beim Thema Zyklus & Verhütung gilt immer die Devise: nur weil es für die eine passt, muss es nicht für die andere passen. Der Körper und so auch der Zyklus sind total individuell. Und man ist NIE schlecht beraten, Internet Recherche kritisch zu hinterfragen und im Zweifel IMMER mit dem Arzt seines Vertrauens abzugleichen.

Was JEDER über den weiblichen Zyklus wissen sollte! auf dem österreichischen Lifestyle Blog Bits and Bobs by Eva. Mehr auf www.bitsandbobsbyeva.com, Zyklus, Regel, Periode

It’s a Flow.

(Zyklus-)Phasen

Nein, es ist kein Zufall, dass du während der Regel schwieriger sportliche Ziele erreichst, als in der Mitte deines Zyklus‘. Manche Dinge sind mit dem korrekten Wissen logisch kombinierbar. Im Buch Wild Power werden die Zyklusphasen mit den Jahreszeiten verglichen. In dieser Metapher steht der „Winter“ für die Menstruation (etwa Zyklustag 1-7). Im „Winter“ geht alles etwas langsamer, man hat weniger Energie und zieht sich zurück. Der „Frühling“ steht für die Zeit vor dem Eisprung (etwa Zyklustag 6-13). Meist verspürt man in dieser Zeit mehr Energie und unsere Gehirnleistung sowie Kreativität ist etwas höher. Der Eisprung wird als „Sommer“ umschrieben (etwa Zyklustag 10-22). Typisch für diese Phase ist das höchste Energielevel des Monats; wir fühlen uns selbstbewusst und schön. Zum Schluss kommt dann mit der Lutealphase (die Zeit nach dem Eisprung) der „Herbst“ (etwa Zyklustag 23-35). Wir werden langsam wieder häuslicher. Und alles auf Anfang 😉

Zusammenhang Energie & Ernährung

Diese Phasen haben einen Einfluss auf unser Energielevel, auf unser Befinden allgemein und natürlich auf unsere Leistungsfähigkeit. Nicht nur unser Hormonhaushalt ändert sich ständig, sondern damit natürlich auch unsere Stimmungslage und nicht selten auch unser Gewicht. Wer seinen Körper etwas beobachtet, kann die Zyklusphasen genau mitverfolgen und dementsprechend reagieren. So wird die oftmals schlecht geredete „Regel“ vielleicht irgendwann einmal positiver behaftet. Denn eigentlich ist das doch etwas Gutes. Wir Frauen haben eine Art Messgerät, das uns einmal im Monat rückmeldet „hey, alles ok mit dir! keine Sorge!“ – das ist doch cool!!

Ich weiß! Das klingt natürlich schön in der Theorie, aber Tatsache ist, dass man sich um die Periode herum natürlich nicht ganz so toll fühlt. Hat oftmals auch damit zu tun, dass der Körper in den Tagen vor Beginn der Menstruation viel Wasser speichert, was sich natürlich auch auf der Waage wieder zeigt. Das bestärkt mich nur wieder darin, dass man dieses „Trum“ einfach wegschmeißen sollte. Dieses überschüssige Wasser verliert man aber wieder in den ersten Tagen der Regel, am besten unterstützen in diesen Tagen entwässernde Lebensmittel, wie Spargel oder Gurken.

In der zweiten Phase, wenn wir Frauen besonders aktiv sind, verzeiht uns der Körper schon einmal kurze Nächte oder das ein oder andere Glas Alkohol. Um den Tag des Eisprungs erleben wir ein Energie-High. Nach dem Eisprung berietet sich unser Körper dann auf eine potentielle Schwangerschaft vor und das resultiert nicht selten in Heißhungerattacken. Hier wirkt man am besten mit der Stabilisation des Blutzuckers entgegen. Esst vollwertige Lebensmittel und achtet allgemein auf eine gesunde Ernährung. Besonders in der letzten Phase sind Blähbauch, Wassereinlagerungen und ein verlangsamter Stoffwechsel vorprogrammiert. Das kann auch schon einmal zu einer Gewichtszunahme von zwei bis drei Kilos führen – bitte nicht beirren lassen.

Tracking is Key

Aber wie weiß ich wann welche Phase ist? Ganz einfach – Zyklus tracken! Während ich punkto Ernährung nichts vom Tracking halte, ist es mir sehr wichtig, meinen Zyklus mit einer App im Auge zu behalten. Man kann das natürlich auch ganz oldschool in einem analogen Kalender oder Notizbuch mitschrieben. Für mich ist eine App einfach praktischer und ich mag es, dass ich automatisch ans Eintragen erinnert werde. Es gibt viele unterschiedliche Apps, die aber alle in etwa das gleiche können und ähnlich funktionieren. Ich verwende Clue, kenne aber ganz viele, die ganz begeistert von Flo sind.

Literatur-Empfehlungen

  • Woman Code (nur in English, gibt’s auch als Hörbuch bei Audible) – Perfect Your Cycle, Amplify Your Fertility, Supercharge Your Sex Drive, and Become a Power Source by Alisa Vitti
  • Wild Power – Dein Zyklus als Quelle weiblicher Kraft von Alexandra Pope & Sjanie Hugo Wurlitzer
  • Eat like a woman – Rezepte für einen harmonischen Zyklus von Andrea Haselmayr

Quellen: Woman Code, Clue App, Floliving, Wild Power, Eat like a Woman

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2 Comments

  • 4 Jahren ago

    Super Beitrag, vielen Dank für die vielen Informationen, ich bin mir sicher, dass hier jeder von uns was mitgenommen hat. <3
    Liebe Grüße, Sandra / http://shineoffashion.com

  • 4 Jahren ago

    Hallo Eva,
    wirklich ein super Artikel. Vielen Dank dafür. Welchen großen Einfluss die Ernährung haben kann, unterschätze ich leider immer wieder. Nach deinen Literaturempfehlungen werde ich jetzt direkt mal stöbern. 🙂
    Liebe Grüße, Tereza

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